Alt du skal vide om foilen

Alles, was Sie über Folien wissen müssen

Denken Sie darüber nach, mit dem Foiling anzufangen oder möchten Sie mehr darüber erfahren? Dann lesen Sie hier weiter

Ein Hydrofoil, umgangssprachlich auch als Foil bezeichnet, ist der lange Mast mit Flügeln, der unter dem Board befestigt ist und Sie über dem Wasser "schweben" lässt. Foilsurfen ist eine relativ neue Disziplin und hat in den letzten Jahren im Kitesurfen, Windsurfen, Wing-Surfen und allgemeinen Surfen zunehmend an Popularität gewonnen.

Teile und Aufbau des Foils

Frontwing: Bei der Betrachtung eines Foil-Frontwings achtet man darauf, wie stark und schnell er Auftrieb erzeugt, sowie auf seine Stabilität und Geschwindigkeit, die davon abhängt, ob es sich um ein Low-, Medium- oder High-Aspect-Ratio-Design handelt. Ein Low-Aspect-Frontwing ist schmaler und tiefer, während ein High-Aspect-Frontwing sehr breit und flach ist. Der Vorteil eines Low-Aspect-Frontwings ist, dass er mehr Auftrieb, einen schnellen Take-off und mehr Stabilität bietet. Das bedeutet, dass er weniger „Pumpen“ erfordert, um in Fahrt zu kommen, verglichen mit einem High-Aspect-Frontwing, was ihn besser für Anfänger macht. Zusätzlich muss man bei einem Low-Aspect-Foil Abstriche bei Geschwindigkeit und Gleiten im Wasser machen, verglichen mit einem High-Aspect-Frontwing. Dies kann ein Vorteil für Anfänger sein, die einen ruhigeren Start bekommen, und wenn man eine Welle foilen muss, um nicht zu schnell vor der Welle her zu sein. Wenn man Anfänger ist, kann ein größerer Frontwing von Vorteil sein, um einen schnelleren Auftrieb zu erhalten und das Aufsteigen auf das Foil zu erleichtern. Ein großer Frontwing wird beim Wingfoiling etwa 1800-2000 cm2, beim Surffoiling 1300 cm2, beim Windfoiling etwas über 1000 cm2 und beim Kitefoiling knapp unter 1000 cm2 haben. Welche Frontwing-Größe man benötigt, hängt jedoch vom Verwendungszweck, dem Fahrergewicht und dem Können ab.

foil explainer

Ein High-Aspect-Frontwing ist ein großer Vorteil beim Foilen auf flachem Wasser, wenn man Geschwindigkeit wünscht. Die breite, aber flache Form des Foils bedeutet, dass es mehr gepumpt werden muss, bevor es Auftrieb erhält, während es weniger stabil und fehlerverzeihend ist. Der High-Aspect-Frontwing bietet jedoch lange Gleitphasen pro Pumpbewegung, was Ihnen mehr Zeit auf dem Foil gibt, ohne zu stark pumpen zu müssen. Ein High-Aspect bietet aggressiveres Surfen und höhere Leistung.

Winglets können bei einigen Frontwings gefunden werden. Winglets sind die beiden Enden des Frontwings, die sich nach unten krümmen. Sie sorgen für mehr Stabilität beim Foilen und ähneln Finnen. Dies bedeutet jedoch, dass man einen Teil der Fläche des Frontwings verliert und somit den Auftrieb etwas beeinträchtigt.

Wir haben Frontwings, die aus Carbon und Fiberglas hergestellt werden. Carbon ist das gebräuchlichste Material zur Herstellung von Foils. Carbon wird gewählt, um eine optimale Steifigkeit zu erzielen, die dem Spiel am Mast entgegenwirkt, das beim Biegen entsteht. Die Steifigkeit sorgt für besseres Foiling und eine schnellere Reaktion.

Heckflügel (Tail Wing):

Der Heckflügel (Tail Wing) gleicht den Frontflügel aus und macht das gesamte Foil stabiler. Front- und Heckflügel sind oft sehr ähnlich in Größe und Aussehen und werden oft als Set verkauft. Die Wahl eines kleineren Heckflügels würde jedoch einen geringeren Auftrieb bewirken. Das bedeutet, dass der Surfer mehr Gewicht auf das Heck (hinteres Ende) des Boards verlagern muss, um den Frontflügel auszugleichen. Ein kleinerer Heckflügel erleichtert jedoch das Drehen und ermöglicht ein schnelleres Pumpen. Ein erfahrener Foiler kann daher mit verschiedenen Größen von Front- und Heckflügel experimentieren, um das beste Setup zu finden.

Rumpf (Fuselage):

Der Rumpf ist der Stab, der den Abstand zwischen Front- und Heckflügel bestimmt. Ein längerer Rumpf gibt Ihnen mehr Geschwindigkeitskontrolle, während ein kürzerer Rumpf eine schnellere Reaktion und Pumpbewegung ermöglicht.

Mast:

Beim Mast sind Länge und Steifigkeit die Hauptfaktoren. Ist der Mast länger, ist es einfacher zu drehen, ohne dass das Board mit dem Wasser in Berührung kommt. Ein längerer Mast erleichtert das Erreichen von Geschwindigkeit, da man nicht so schnell pumpen muss wie bei einem kurzen Mast. Ein längerer Mast macht das Foil jedoch auch instabiler, erfordert also mehr Gleichgewicht. Er liegt auch tiefer im Wasser, wodurch es schwieriger wird, Auftrieb zu bekommen, da er weiter oben ist. Bei einem längeren Mast ist mehr Steifigkeit erforderlich, um das Gewicht des Surfers zu halten, ohne sich zu biegen und Spiel zu verursachen. Daher sind die längeren Masten dicker konstruiert, was die Aerodynamik etwas beeinträchtigen kann. Ein langer Mast ist etwa 100 cm lang und eignet sich am besten für Kitefoiling und Windfoiling. Ein kürzerer Mast ist etwa 60-75 cm lang und eignet sich besser für Surffoiling und Wingfoiling.

Ist der Mast hingegen kürzer, bietet er mehr Stabilität, erleichtert das Anheben des Foils und kann auch in flacherem Wasser gefoilt werden, ohne dass das Foil den Boden berührt. Der kürzere Mast fängt auch leichter Wellen ein und ist daher am besten für Surf-Foiling und Wing-Foiling in den Wellen geeignet. Ein kürzerer Mast ist auch am besten für Anfänger geeignet, da er die meiste Stabilität beim Erlernen des Gleichgewichts auf dem Foil bietet.

Montage des Foils: Bei der Montage Ihres Foils haben Sie zwei Kanäle im Board, in denen Sie steuern können, wie weit vorne oder hinten es auf dem Board sitzt. Ihr hinterer Fuß sollte sich leicht hinter dem Foil auf dem Board befinden, damit Sie die Pumpbewegungen des Foils besser kontrollieren können. Als Anfänger würden Sie das Foil ungefähr in der Mitte platzieren. Dann können Sie das Foil weiter nach vorne bewegen, wenn Sie Auftrieb benötigen, oder es zurückbewegen, wenn das Foil zu schnell abhebt. Wenn Sie nicht viel wiegen, ist es eine gute Idee, das Foil weiter vorne auf dem Board zu montieren.

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Die verschiedenen Arten des Foilens

Wing Foil:

Beim Wing Foiling verwendet man einen relativ kurzen Mast, um die Wellen zu erwischen und einen schnellen Auftrieb im Foil zu bekommen. Man verwendet jedoch nicht den aller kürzesten, da man beim Wingfoiling ein etwas größeres Board hat und vermeiden möchte, dass das Board bei den Turns ins Wasser schlägt. Als Anfänger hat man eine Frontwing-Fläche von etwa 2000 cm2 und einen Mast von etwa 75 cm, um den Einstieg ins Surfen zu erleichtern. Diese Größe hängt natürlich vom Gewicht des Surfers ab.

Das könnte das S-Type Foil von Starboard sein, mit einem 82 cm Mast und dem Starboard Wingboard Lite Tech Board, wobei die Größe des Boards vom Gewicht des Fahrers abhängt. Eine Faustregel für Wingboard-Anfänger ist Fahrergewicht + 20 L. Für einen 95 kg schweren Fahrer wäre das Starboard Wingboard Lite Tech 6'3" x 28" mit 115 L ideal.

Kitefoil:

Beim Kitefoiling hat man bereits viel Kraft vom Kite und somit hilft dies stark beim Auftrieb. Daher verwendet man eine kleinere Fläche des Front- und Tailwings. Da so viel Kraft vom Kite kommt, kann man auch viel Geschwindigkeit erreichen, weshalb man beim Kitefoiling auch einen längeren Mast verwendet.

Ein gutes Starter-Foil-Set wäre das Naish Hover Kite 127 4'2" mit 127 cm zusammen mit dem Naish Kite Foil mit 85 cm Mast und 960 cm2 Frontwing.

Foil-Surfen:

Beim Surf-Foil möchte man so viel Kraft wie möglich aus den Wellen nutzen und verwendet daher einen kürzeren Mast. Außerdem sollte man einen Low- bis Medium-Aspect-Frontwing verwenden, um nicht vor der Welle her zu sein und zu viel Geschwindigkeit aufzubauen. Das Volumen des Boards hängt stark von Gewicht und Erfahrung ab, aber für einen Anfänger liegt es bei etwa 40 Litern. Außerdem wäre ein Foil mit einem kurzen Mast und einem Frontwing um 1300 cm2 ideal.

Ein gutes Einsteiger-Set könnte das NSP DC Surf Foil von 40L oder 45L je nach Gewicht sein, zusammen mit dem Naish Surf Jet Foil mit einem 1250 cm2 Frontwing und 65 cm Mast.

SUP-Foiling:

Beim SUP-Foiling kann es eine große Hilfe sein, etwas Volumen im Board unter sich zu haben, damit man auf dem Board stehen kann, bevor das Foil gestartet ist. Daher würden wir je nach Niveau des SUP-Foil-Boards etwa 25-40 Liter über dem Körpergewicht empfehlen. Ein gutes Set wäre hier das NSP SUP-Foil mit entweder 116L oder 129L (je nach Gewicht und Können des Fahrers) mit einem NSP Airwave Frontflügel von 1700 cm2. Das Airwave-Foil-Set hat ein niedriges Seitenverhältnis und eine große Frontflügelfläche, was Anfängern den Einstieg erleichtert. Dazu würde ein NSP Speedster Paddel in einer Größe passen, die dem Körpergewicht und dem Niveau des Fahrers entspricht. Als Anfänger kann es von Vorteil sein, ein Vario-Paddel zu wählen, um die Höhe des Paddels anpassen zu können.

Windsurf-Foil:

Für Windsurf-Foils ist das Starboard Foil Freeride Starlite Board eine gute Wahl, das zwischen 125 und 150 Litern erhältlich ist. Hier muss das Volumen des Boards gut zum Gewicht des Fahrers passen. Dazu kann man das Starboard GT-R Plus 800 Foilpaket hinzufügen.

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