Vom illegalen Skateboarden zum internationalen Unternehmen – SweetProtection
Skateboarden war in Norwegen bis 1989 als einzigem Land der Welt verboten. Von der Regierung als zu gefährlich eingestuft. Ståle N. Møller kümmerte sich nicht um die Behörden, er wollte Skateboard fahren. Er wuchs in einer kleinen Stadt tief in den Wäldern Ostnorwegens auf und wusste nichts davon, wie sich der verbotene Sport „Skateboarden“ in anderen Teilen Norwegens entwickelte. Vor dem Internet erhielt Ståle durch einen Priester, der oft an die nahegelegene schwedische Grenze reiste, mehr kulturellen Input aus Kalifornien als aus Oslo.
Stärker, leichter, besser. Das Sweet-Mantra lässt sich auf eine Schulzeitung aus dem Jahr 1988 zurückführen, die von Ståle N. Møller erstellt wurde. Eine bahnbrechende und visionäre Persönlichkeit im Bereich Industriedesign, die unermüdlich daran arbeitete, Sportbegeisterten die Vorteile von High-Tech-Materialien und Fertigungsmethoden zugänglich zu machen.
Ståles Mission wurde von Ideen und Inspirationen aus Kaliforniens einzigartiger Kultur angetrieben. Diese Fusion bedeutete, dass exzellente Funktionalität und Leistung allein nicht ausreichten. Das unverwechselbare Design und die Einstellung müssen sich im Produkt durch seine wesentliche Rolle bei der Schaffung jedes Konzepts widerspiegeln.
Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet, und einer der ersten Schritte war es, einen weiteren kompromisslosen Norweger anzusprechen: Snowboard-Legende Terje Håkonsen. Er erkannte das Potenzial des vorgestellten Helmprototyps und schloss sich dem Team an. Mit Terje an Bord vollzog Sweet Protection den Übergang von einer lokalen Garage zur internationalen Szene. Die enge Zusammenarbeit mit Terje bei der Produktentwicklung ließ Sweet die Bedeutung des Inputs von Teamfahrern erkennen.
Sweet Protection setzt sein Wachstum fort. Schritt für Schritt. Auch Fahrräder nehmen einen immer größeren Teil des Produktsortiments ein. Die Zukunft ist rosig, und die Motivation, den besten Schutz der Welt zu bieten, scheint so stark wie eh und je. Im Jahr 2020 feiern sie ihr 20-jähriges Bestehen, und wir werden weiterhin hart daran arbeiten, dass sie die Grenzen weiter verschieben können.